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IT-Lifecycle, Steuern & Finanzen

IT-Hardware ist nicht nur Technik, sondern auch ein Wert in der Bilanz. Vom Kauf über die Nutzung bis zur Ausmusterung spielen Abschreibung, Buchwert und Steuern eine Rolle. Wer den Lebenszyklus kennt, plant den Austausch besser und holt am Ende mehr aus den Geräten heraus.

In diesem Thema erklären wir die wichtigsten Begriffe: AfA bei IT und digitale Wirtschaftsgüter, geringwertiges Wirtschaftsgut und Sammelposten, Anlagenverzeichnis, Restbuchwert und Anlagenabgang. Dazu kommen Total Cost of Ownership, CapEx und OpEx, Device as a Service, Refresh-Zyklus, Aussonderung, Gefahr- und Eigentumsübergang sowie die Differenzbesteuerung beim Weiterverkauf gebrauchter Geräte.

Das Glossar richtet sich an Finanzabteilung, Controlling und IT-Leitung. Die Einträge erklären Grundlagen und ersetzen keine Steuerberatung.

Kurz erklärt

Im IT-Lifecycle laufen Technik und Finanzen zusammen: Geräte werden abgeschrieben, irgendwann ersetzt und dann als Anlagenabgang ausgebucht. Auch voll abgeschriebene Geräte können beim Verkauf noch einen Erlös bringen. Die Total Cost of Ownership zeigt die Kosten über die gesamte Nutzungszeit.

Die Begriffe im Überblick

So hängt alles zusammen

  1. Beim Kauf entscheidet sich die Abschreibung: AfA, digitale Wirtschaftsgüter, GWG ou Sammelposten. Ob gekauft oder als Device as a Service gemietet wird, zeigt der Blick auf CapEx und OpEx.
  2. Jedes Gerät steht im Anlagenverzeichnis. Die Total Cost of Ownership zeigt, was es über die gesamte Laufzeit kostet.
  3. Le site Refresh-Zyklus legt fest, wann Geräte ersetzt werden.
  4. Bei der Exclusion wird der Restbuchwert festgestellt und das Gerät als Anlagenabgang ausgebucht.
  5. Beim Verkauf regelt der Vertrag den Gefahr- und Eigentumsübergang. Wiederverkäufer können beim Weiterverkauf die Differenzbesteuerung nutzen.

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Ratgeber

Häufige Fragen

Hat ein voll abgeschriebener Laptop noch einen Wert?

Oft ja. Der Buchwert sagt nichts über den Marktwert aus. Gut erhaltene Geräte lassen sich auch nach der Abschreibung noch verkaufen.

Was passiert buchhalterisch, wenn IT-Hardware ausgemustert wird?

Das Gerät wird als Anlagenabgang aus dem Anlagenverzeichnis ausgebucht. Ein verbleibender Restbuchwert wird dabei als Aufwand erfasst, ein Verkaufserlös als Ertrag. Details klärt Ihre Steuerberatung.

Was ist die Differenzbesteuerung?

Bei der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG zahlt ein Wiederverkäufer Umsatzsteuer nur auf die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Sie gilt unter bestimmten Voraussetzungen für gebrauchte Gegenstände.

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