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Hardware & Speichertechnik

Daten stecken in mehr Geräten, als man denkt: in Notebooks und Servern, aber auch in Druckern, Netzwerkkomponenten, Thin Clients und Bandlaufwerken. Wer IT ausmustert, muss wissen, welche Speichermedien verbaut sind und wie sie funktionieren. Denn davon hängt ab, wie sie sicher gelöscht werden.

In diesem Thema finden Sie die wichtigsten Arten von Speichermedien und Schnittstellen: HDD, SSD, SSHD, NAND-Flash, eMMC, M.2, NVMe, SATA und SAS sowie Magnetbänder (LTO). Dazu kommen Systeme wie RAID, NAS und SAN und Sicherheitsfunktionen wie TPM, BitLocker, FileVault, Self-Encrypting Drives, TCG Opal und BIOS-Passwörter.

Das Glossar richtet sich an IT-Administratoren, Einkauf und alle, die einen Hardware-Tausch vorbereiten. Jeder Eintrag sagt auch, worauf Sie beim Löschen, Verkaufen oder Entsorgen achten sollten.

Kurz erklärt

Speichermedien unterscheiden sich vor allem in der Technik: Festplatten speichern magnetisch, SSDs und eMMC in Flash-Speicher. Deshalb brauchen sie unterschiedliche Löschverfahren. Verschlüsselung, Sperren und RAID-Verbünde müssen vor dem Ausmustern bedacht werden.

Die Begriffe im Überblick

So hängt alles zusammen

  1. Zuerst klären Sie, welche Speicher verbaut sind: HDD, SSD, SSHD oder eMMC – angeschlossen über SATA, SAS, NVMe oder im Format M.2.
  2. In Rack-Servern und Speichersystemen gehören RAID-Verbünde, NAS und SAN dazu – jede einzelne Platte muss erfasst werden. Auch Magnetbänder, Thin Clients und Netzwerkkomponenten können Daten enthalten.
  3. NAND-Flash-Speicher verteilt Daten über interne Reserven. Die TBW gibt an, wie viele Daten eine SSD laut Hersteller schreiben kann.
  4. Verschlüsselung und Sperren müssen vor der Abgabe geklärt sein: TPM, BitLocker, FileVault, Self-Encrypting Drives nach TCG Opal, BIOS-Passwörter und Computrace. Auch die Firmware spielt beim Löschen eine Rolle.
  5. Erst dann wird jedes Medium mit einem passenden Verfahren gelöscht oder, falls nötig, vernichtet.

Passende Leistung

Zertifizierte Datenlöschung: Second IT löscht HDDs, SSDs und andere Speichermedien mit Blancco, auch in versteckten Bereichen. Jedes Gerät erhält ein Löschzertifikat.

Datenträgervernichtung: Defekte oder nicht löschbare Speichermedien werden inhouse nach DIN 66399 vernichtet – bis Sicherheitsstufe H-5 und E-5, mit Vernichtungszertifikat.

Ratgeber

Häufige Fragen

Welche Arten von Speichermedien gibt es?

Man unterscheidet vor allem magnetische Speicher wie Festplatten und Magnetbänder, Flash-Speicher wie SSD, eMMC und USB-Sticks sowie optische Medien wie CDs und DVDs. Jede Art braucht ein eigenes Lösch- oder Vernichtungsverfahren.

Kann man eine SSD wie eine Festplatte löschen?

Nur eingeschränkt. Wegen Wear Leveling und Reservebereichen erreicht reines Überschreiben nicht alle Speicherzellen. Sicher sind Firmware-Befehle wie Secure Erase oder Sanitize oder eine kryptografische Löschung.

Was muss bei BitLocker vor dem Verkauf beachtet werden?

Mit BitLocker verschlüsselte Laufwerke sind ohne Schlüssel nicht lesbar. Das schützt Daten, kann aber Prüfung und Weiterverkauf blockieren. Klären Sie die Verschlüsselung deshalb vor der Abgabe und lassen Sie das Laufwerk danach sicher löschen.

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