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Refurbishment, Reparatur & Grading

Viele ausgemusterte Geräte funktionieren noch einwandfrei oder lassen sich mit wenig Aufwand reparieren. Beim Refurbishment werden sie geprüft, gereinigt, wenn nötig repariert und neu aufgesetzt. Danach beginnen sie ein zweites Leben bei neuen Nutzern. Das spart Rohstoffe und bringt dem bisherigen Besitzer einen Erlös.

Doch was heißt „refurbished“ genau, und wie wird der Zustand beschrieben? In diesem Thema erklären wir die wichtigsten Begriffe: Grading mit Zustandsklassen, Pixelfehler nach ISO 9241-307, Akkuzustand und S.M.A.R.T.-Werte, Prüfbericht und Re-Imaging. Dazu kommen Remanufacturing, Ersatzteilgewinnung, Hardware-Upgrade und Lizenzfragen wie das Certificate of Authenticity. Auch die Frage, wie Akkus und Displays geprüft werden, wird beantwortet.

Das Glossar richtet sich an Unternehmen, die Geräte abgeben, und an alle, die gebrauchte IT kaufen und einsetzen möchten. Die Einträge helfen, Angebote und Zustandsbeschreibungen richtig zu lesen und zu vergleichen.

Kurz erklärt

Refurbished bedeutet: Ein gebrauchtes Gerät wurde fachgerecht geprüft, aufbereitet und auf Funktion getestet. Das Grading beschreibt den optischen Zustand in Klassen wie A, B oder C. Prüfbericht, Akkuzustand und Pixelfehler-Klasse ergänzen die Angaben.

Die Begriffe im Überblick

So hängt alles zusammen

  1. Nach der Datenlöschung prüft ein Funktionstest das Gerät. Das Ergebnis steht im Prüfbericht, ergänzt um S.M.A.R.T.-Werte und den État de la batterie.
  2. Das Grading ordnet den optischen Zustand einer Klasse zu. Displays werden auf Pixelfehler et Einbrennen geprüft.
  3. Defekte Teile werden ersetzt, bei Bedarf folgt ein Hardware-Upgrade. Teile aus nicht reparierbaren Geräten liefert die Récupération des pièces de rechange.
  4. Per Re-Imaging erhält das Gerät ein frisches Betriebssystem. Für Windows-Lizenzen spielen das Certificate of Authenticity (COA) und der Microsoft Authorized Refurbisher eine Rolle.
  5. Am Ende steht ein refurbished Gerät. Wird ein Produkt dagegen industriell neu aufgebaut, spricht man von Remanufacturing.

Passende Leistung

Remise à neuf: Second IT prüft, repariert und bereitet gebrauchte IT-Hardware auf – über 180.000 Geräte wurden bereits wiederaufbereitet. Danach werden sie über Online-Shop und Store wiedervermarktet.

Réparation: Diagnose, Austausch defekter Komponenten, Gehäuse- und Display-Reparatur sowie Funktionstests steigern den Wiederverkaufswert ausgemusterter Geräte.

Ratgeber

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen refurbished und gebraucht?

Ein gebrauchtes Gerät wird so verkauft, wie es ist. Ein refurbished Gerät wurde zusätzlich geprüft, gereinigt, wenn nötig repariert und auf Funktion getestet.

Was bedeuten die Zustandsklassen A, B und C?

Sie beschreiben vor allem den optischen Zustand. A steht für kaum sichtbare Gebrauchsspuren, B und C für zunehmend deutliche Spuren. Die genauen Kriterien legt jeder Anbieter selbst fest.

Sind refurbished Geräte frei von alten Daten?

Das sollten sie sein. Vor der Aufbereitung müssen alle Daten zertifiziert gelöscht werden. Ein Löschzertifikat je Gerät belegt das.

Was ist der Unterschied zwischen Refurbishment und Remanufacturing?

Beim Refurbishment wird ein gebrauchtes Gerät geprüft, gereinigt, bei Bedarf repariert und wieder verkauft. Beim Remanufacturing wird ein Produkt vollständig zerlegt und so neu aufgebaut, dass es die Spezifikation eines Neuprodukts erfüllt. Oft gibt der Anbieter dann eine Garantie wie bei Neuware.

Haben gebrauchte PCs eine gültige Windows-Lizenz?

Das hängt vom Gerät ab. Ein Certificate of Authenticity (COA) belegt meist als Aufkleber eine rechtmäßig erworbene Windows-Lizenz. Aufbereiter im Programm Microsoft Authorized Refurbisher dürfen PCs mit einer neuen, echten Windows-Lizenz ausliefern. Fragen Sie vor dem Kauf nach dem Lizenznachweis.

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